Wie funktionieren Mittel gegen Tränensäcke und Augenringe?

Wie funktionieren Mittel gegen Tränensäcke und Augenringe

Augenringe und Tränensäcke sind weit verbreitete Probleme und viele Menschen müssen sich bei ihrem Blick in den Spiegel mit den unschönen Fakten auseinandersetzen. Gezeichnet von dunklen Ringen unter den Augen und angeschwollenen Augenlidern, stellen die Hauptursachen dieser Problematik zu wenig Schlaf und Stress dar. Doch es gibt noch weitere Ursachen, die untern den Augen dunkle Schatten hinterlassen. So kann unter anderem auch eine genetische Veranlagung der Grund sein.

Bei der Haut unter den Augen, handelt es sich um die dünnste Haut, die am kompletten menschlichen Körper zu finden ist. Dabei nimmt die Dicke der Haut sogar noch weiter ab, umso älter der Mensch wird, denn das Fettgewebe wird weniger. Automatisch kommt es zu einer verstärkten Sichtbarkeit der Tränensäcke und Augenringe. Schlaf- oder Flüssigkeitsmangel lassen das Blut im Körper dunkler und zähflüssiger werden, wodurch die vorhandenen Gefäße in dieser Region, noch deutlicher hervortreten können. Gleiches gilt im fortgeschrittenerem Alter für den Tränenkanal, auch dieser kommt mit dem Alter deutlicher zum Vorschein und sorgt damit für die Schatten unter den Augen.

Wichtiges in Überblick und Kürze.

  • Augenringe zeigen sich unter den Augen mittels dunkler Schatten
  • Augenringe stellen ein deutliches Indiz dafür dar, dass der Körper dringend Erholung benötigt
  • Augenringe können auch ein Anzeichen für eine Erkrankung sein
  • Augenringe können auch aufgrund übermäßigen Konsum von Alkohol und Nikotin entstehen
  • Augenringe können unter anderem mit Hausmitteln und unterschiedlichsten Kosmetikprodukten, behandelt werden
  • Augenringe können alternativ auch mittels einer medizinischen Maßnahme wie lasern oder unterspritzen, behandelt werden

Was genau sind Augenringe?

Als Augenringe bezeichnet werden in der Regel dunkle Schatten, dich sich explizit unter den Augen abzeichnen, aber auch rund um das Auge herum, können Augenringe in Erscheinung treten. Es entsteht der Eindruck von Schatten, welche entstehen können aufgrund geschwollenem Gewebe, eingefallenen Augenpartien oder einer veränderten Farbe der Haut. Unter Medizinern werden Augenringe auch als “Halonierung” bezeichnet. Die Ausprägung kann dabei ganz unterschiedlich ausfallen, genau wie auch die Ursachen für Augenringe, wobei nur in seltensten Fällen eine ernsthafte Erkrankung dahintersteckt.

Augenringen unterteilt in zwei Varianten:

  1. das Durchscheinen von Blutgefäßen, was aus Gründen der genetischen Veranlagung der Fall sein kann oder aber auch die Folgen von übermäßigem Nikotin- und/oder Alkoholkonsum, Schlafmangel oder Stress
  2. die Hyperpigmentierung der Haut, was wiederum das Resultat einer genetischen Vererbung sein kann oder aufgrund von zu viel UV-Strahlen, Medikamenten, Drogen oder Erkrankungen der Haut

Von Mensch zu Mensch, von Ursache zu Ursache!

Augenringen können wie bereits erwähnt aus unterschiedlichsten Gründen entstehen und zudem unterscheiden sich die Ursachen auch von Mensch zu Mensch. So liegen bei dem einen physische Gründe vor und bei dem anderen psychische. Geht es um die durchscheinenden Gefäße, hat sich oftmals die Psyche als Faktor gezeigt, während bei der Hyperpigmentierung meist der Faktor beim Körper liegt.

Die Haut unter den Augen kann kaum in ihrer Dickebeeinflusst werden, weshalb hier Augenringe einzig überschminkt werden können. Doch es gibt auch kosmetische und pflegende Produkte, die bei Rändern unter den Augen eingesetzt werden können. So helfen neben entsprechender Bewegung, ausreichend Schlaf und einer gesunden Ernährung auch spezielle Augencremes. Letztere können nicht nur vorbeugend angewendet werden, sondern auch akut bei Schwellungen der Augen (Tränensäcke).

Was sind Tränensäcke?

Obwohl es Tränensäcke genannt wird, hat der Tränensack an sich nur ganz selten die Schuld an der Erschlaffung und/oder Schwellung der unteren Augenlider. Tränensäcke sind in vielen Fällen nur vorübergehend, können aber auch chronisch sein bzw. werden. Für Betroffene, stehen abhängig von der Art des Problems, verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung bereit. Doch ein Großteil aller Tränensäcke muss nicht fachärztlich behandelt werden und sind harmlos. Es kann sich allerdings auch um ein Symptom einer ernsthafteren Erkrankung handeln.

Woher können Tränensäcke kommen?

Tränensäcke steht als Bezeichnung einzig für angeschwollene untere Augenlider, welche gerade mit fortschreitendem Alter auftreten. Denn mit dem

Alter leiern das Bindegewebe und die Muskeln aus, was dafür sorgt, dass die so bezeichneten Tränensäcke viel deutlicher zusehen sind. Wer aber stark weint, einen ungesunden Lebensstil pflegt mit viel Alkohol und Nikotin, kaum Bewegung, oder zu wenig Schlaf hat, kann auch in jüngeren Jahren unter Tränensäcken leiden. Oft bilden sich die angeschwollenen Lider während des Tagesablaufs wieder zurück. Überdauern die Tränensäcke jedoch einen längeren Zeitraum, kann das ein Indiz für eine schwerwiegendere Krankheit sein. Außerdem können ebenfalls Entzündungen dafür sorgen, dass die unteren Lider anschwellen, was dann von einem Arzt stetig kontrolliert werden muss. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass das Auge massiv geschädigt wird.

Welche Hausmittel helfen gegen Augenringe und Tränensäcke?

Beide Probleme rund ums Auge, können mit unterschiedlichsten Hausmitteln behandelt werden, wobei nicht jedes ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Nachfolgend ein Überblick über alle Hausmittel, welche die besten Resultate erzielen:

  1. die Gurkenscheiben, klischeehaft aber wirksam. Gurken bestehen zu einem großen Teil nur aus Wasser, weshalb optimal sind, um den Augenpartien Feuchtigkeit zu spenden. Die zusätzlich kühlende Wirkung kann dabei helfen, Tränensäcke abschwellen zu lassen und somit zu lindern. Ist die Gurke zu warm, helfen einige Minuten im Kühlschrank, jedoch nicht im Gefrierschrank, da ansonsten Verbrennungen an den Augen drohen, durch die massive Kälte. In Scheiben geschnitten, verbleibt die Gurke dann für etwa 15 Minuten auf den Augen.
  2. die Kartoffel, seltener aber Hilfe spendend. Enzyme in der Kartoffel können die Wassereinlagerungen mindern und die Stärkeberuhigt die Haut zusätzlich, wodurch dunkle Schatten und Rötungen reduziert werden können. Gleichermaßen wie auch bei der Gurke, wird die rohe Knolle in Scheiben geschnitten und für rund eine Viertelstunde auf die Augen gelegt.
  3. die Milch macht´s auch bei geschwollenen Augen. Milch hat ein durchblutungsfördernde Wirkung und hilft dabei Schwellung rund um die Augen zu reduzieren. In Pads aus Baumwolle getränkt, werden die kalten Milch-Pads dann für etwa zehn Minuten auf die Augen gelegt. Die Anwendung kann am Morgen oder am Abend geschehen.
  4. Seren und Cremes, als absolute Pflegemaßnahme und Verminderung der Beschwerden.

Welche Cremes und Seren können am besten helfen?

Die Beauty-Branche hat äußerst viele Augencremes und Seren auf den Markt gebracht, die allesamt gegen Tränensäcke und Augenringe wirken sollen. So gibt es beispielsweise Cremes, welche über Partikel verfügen, die das Licht reflektieren. Dadurch erscheinen die Augenpartienheller und Augenringe werden optisch aufgehellt. Zudem besitzen viele dieser Produkte eine kühlende und feuchtigkeitsspendendeWirkung, gerade dann, wenn das Mittel im Kühlschrank aufbewahrt wird.

Die Partie bzw. die Haut um die Augen ist äußerst empfindsam, aufgrund der Tatsache, dass sie dreimal so dünn ist, wie der übrige Teil der Gesichtshaut. Nicht zuletzt aus diesem Grund, bedarf es hier einiges an Pflege mehr. Auch die dort verlaufenden Blutgefäße sind wesentlich sichtbarer. Und bei einer Unterversorgung mit Sauerstoff, werden sie durch die Haut erkennbar und die Außenwelt und der Betroffene selbst, erkennt Augenringe. Abhängig von weiteren Aspekten, erscheinen diese dann mehr oder wenigerdunkel und stark.

Beim Auftragen von einer Augencreme sollte zeitgleich eine Art Massage vorgenommen werden, damit Augenringen vorgebeugt werden kann. Die Durchblutung wird angeregt und die dunklen Schatten werden weniger. Doch auch so stellen, Seren und Augencremes eine hervorragende Möglichkeit dar, um Tränensäcke und Augenringe auf lange Sicht in den Griff zu bekommen. So verfügen einige Produkte über Inhaltsstoffe wie Vitamin C, Ginko oder Ginseng, welche alle anregend auf die Haut und ihre Mikrozirkulation wirken.

Doch nicht jede im Handel erhältliche Creme oder jedes Serum kann auch wirklich etwas gegen Augenringe oder Tränensäcke ausrichten, weshalb es umso wichtiger ist, auf entsprechende Qualität zu achten. Auch Erfahrungsberichte von Frauen, die das jeweilige Produkt schon angewendet haben, können äußerst aufschlussreich sein. Erprobte Mittel verfügen oftmals über gänzlich verschiedene und gleichermaßen spezielle Wirkstoffe, um die empfindlichen Hautpartien zu glätten und pflegen. Folgende Wirkstoffe sind in vielen Seren und Augencremes vertreten:

  • Hyaluronsäure
  • Vitamin C
  • Jojobaöl
  • pflanzliche Extrakte
  • Augentrost
  • Peptide

Bei einer Creme für Tränensäcke müssen oftmals mehrere Inhaltsstoffe miteinander kombiniert werden, wie die typischen Anti-Aging-Wirkstoffe. Es werden aber auch extra im Labor hergestellte Wirkstoffe den Mitteln zugeführt. So wirken viele Produkte nicht nur abschwellend und kühlend, sie können vielmehr sogar die Haut zusammenziehen. Pflegende, abschwellende und beruhigende Wirkstoffe stellen bei ganz vielen Seren und Cremes die Basis für den Kampf gegen Tränensäcke dar. Nachfolgende wichtige Eigenschaften sollte ein auserwähltes Mittel unbedingt erfüllen, um effektiv gegen Augenringe und Tränensäcke helfen zu können:

  • abschwellend auf die Haut einwirken
  • von innen heraus die Haut aufpolstern
  • ankurbeln der lymphischen Zirkulation
  • versorgen mit ausreichend Feuchtigkeit

Hartnäckige Tränensäcke müssen meist mit einem hochkonzentriertem Serum versorgt werden, welches besonders glättend wirkt. Es ist nämlich sehr wichtig, dass die Hautpartien um die Augen herum, immer entsprechend mit pflegenden Stoffen versorgt werden.

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